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November 20, 2025

Fachimpulse zum grenzüberschreitenden Hochwassermanagement bei der International Community on Floods

Am 13. November 2025 beteiligten sich VertreterInnen von JCAR ATRACE an der 3. Ausgabe der International Community on Floods (ICoF), ausgerichtet von der EGTC Euregio Maas-Rhein in Eupen. Die Veranstaltung brachte Organisationen aus Belgien, den Niederlanden und Deutschland zusammen, um zentrale Herausforderungen des Hochwasserrisikomanagements zu diskutieren und die transnationale Zusammenarbeit zu vertiefen.

JCAR ATRACE gestaltete maßgeblich die Vormittagssitzung „Hochwassermanagement in grenzüberschreitenden Einzugsgebieten“ und steuerte vier Beiträge bei: 

  • Kymo Slager stellte JCAR ATRACE vor und betonte den grenzüberschreitenden, kooperativen Ansatz zur Stärkung der Hochwasserresilienz. 

  • Simon Nollet (KU Leuven) präsentierte einen Stresstest für niederländisch-flämische regionale Einzugsgebiete und zeigte technische Ansätze für eine verbesserte Risikobewertung auf. 

  • Maria Paula Avila Guzman (ULiège) gab Einblicke in die Modellierung von Hochwasserschäden im gewerblichen Sektor und hob die Bedeutung datenbasierter Lösungen für die wirtschaftliche Resilienz hervor. 

  • Anicia Touraine Andersson (UTwente) stellte ihre Forschung vor, in der sie die Bedeutung eines aufgabenbasierten Verständnisses von Zusammenarbeit analysiert, und lud zur Mitarbeit an der Studie ein.

Im anschließenden Cross-Border Collaboration Lab diskutierten die Teilnehmenden, wie sich typische Hürden der grenzüberschreitenden Kooperation – etwa begrenzte zeitliche Ressourcen und Sprachbarrieren – überwinden lassen. In dieser interaktiven Sitzung wurden konkrete Ansätze entwickelt, um Partnerschaften zu stärken und den Wissensaustausch zwischen den Regionen zu fördern.

Das ICoF machte deutlich, wie zentral grenzüberschreitende Zusammenarbeit für ein wirksames Hochwasserrisikomanagement ist. Die Beiträge von JCAR ATRACE veranschaulichten das Potenzial der Verknüpfung von technischem Fachwissen und sozialwissenschaftlicher Forschung, um Kooperationen in Flussgebieten zu vertiefen und gemeinsame Maßnahmen zu beschleunigen.