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December 18, 2025

Adaptive Governance im niederländischen Vechtgebiet: Elise Holubeks Beitrag zum JCAR-ATRACE-Programm

Anfang dieses Jahres schloss die Masterstudentin Elise Holubek von der Universität Twente ihre Forschungsarbeit darüber ab, wie klimawandelbedingte Hochwasser und Dürren die Wasserbewirtschaftung im niederländischen Vechtgebiet herausfordern. Ihre im Rahmen von JCAR ATRACE durchgeführte Studie konzentrierte sich auf adaptive Governance – einen Ansatz, der es Akteuren, Netzwerken und Institutionen ermöglicht, sich unter veränderten Bedingungen und Unsicherheiten weiterzuentwickeln und flexibel zu reagieren.

Elise untersuchte, wie unterschiedliche AkteurInnen innerhalb des Governance-Systems ihre Rollen anpassen und ihr Wissen während Hochwasser- und Dürreereignissen einsetzen. Durch die Analyse dieser Interaktionen identifizierte sie Methoden, um adaptive Governance zu stärken und die Widerstandsfähigkeit gegenüber zunehmenden Extremen zu erhöhen.

„Das Besondere an der Zusammenarbeit mit JCAR ATRACE war, dass ich, obwohl es sich um meine eigene Forschung handelte, nie allein war“, sagt Elise. „Ich war von enthusiastischen und sachkundigen Menschen umgeben, die mich unterstützten und das gleiche Ziel verfolgten. Es war inspirierend zu sehen, woran andere arbeiteten, und Ideen auszutauschen.“

Ihre zentrale Erkenntnis: Die Risikowahrnehmung unterschied sich deutlich zwischen den beteiligten Akteuren – mit spürbaren Auswirkungen auf die Wirksamkeit der Maßnahmen. Besonders bei Dürreereignissen blieben Definitionen und Risiken oft unscharf. Elise erklärte, wie wichtig es ist, diese Unterschiede offen anzusprechen, um die Zusammenarbeit im Wassermanagement zu verbessern.

Mit ihrer Arbeit trägt Elise dazu bei, Governance-Systeme zu entwickeln, die anpassungsfähiger und inklusiver sind – und damit besser auf zukünftige klimatische Herausforderungen vorbereitet.

Entdecken Sie Elises Forschungsarbeit hier.